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Wald, Höhlen und Wegkreuze

 

Dort trieben meistens Räuber und Banditen ihr Unwesen. Die Wälder und Höhlen gaben meistens sehr guten Schutz, um ungehindert nach den Raub sich in Sicherheit zu bringen.

 

Meistens versteckten sie es in Höhlen, oder vergruben es in gut angelegten Erddepots. Ideal waren Handelswege, denn dort kamen oft reiche Kaufleute vorbei.

 

Lohnenswert sind auch die alten Wegzollstationen. Viele vergruben ihr Geld vorher an markanten Stellen, wo man es leicht wieder finden konnte, z.B. an großen Bäumen, Wegkreuze, Findlinge oder ähnliches, um nicht soviel Zoll zahlen zu müssen. An solchen Stellen werden oft Münzhorte gefunden.

 

So mancher Kaufmann hat in diesem Bereich seine Taler oder seinen Schmuck vergraben. Das solche Plätze über Jahrzehnte, sogar über Jahrhunderte hinweg bevorzugt wurden, beweisen Funde die z.B. innerhalb von zwei Jahren in einem bewaldeten Areal in Hessen gemacht worden. Im Umkreis von nur zehn Metern entdeckte man drei verschiedene Münzschätze, aus drei verschiedenen Epochen.

 

Oftmals wurden die Sühnenzeichen (Wegkreuze, Sühnenkreuze) am Ort des Verbrechens, aber auch bei sakralen Bauwerken, an Straßenkreuzungen und Wegen aufgestellt, um Reisende oder Vorbeiziehende zu einem Gebet anzuhalten.

 

Als Flurdenkmale geben die Steinkreuze vielen Landschaften ein unverwechselbares Gebrege.

Vorrangig gehören die Flurdenkmale dem späten Mittelalter an. Seinerzeit galt in Deutschland das Sühnenrecht. Diese Stellen sind ebenfalls lohnenswert.

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