Hobby-Schatzsucher
Siggi Bauer, stolzer Finder des Linzer Schatzes mit
seinem
Detektor
(Findmachine). Der Schatz lag 2/3 beisammen. Die Münzen
waren zusammengebacken innen und der Schmuck außen.
Das andere Drittel des Schatzes war bereits
verstreut auf einer Fläche von etwa 3 x 10 Meter.
5
Münzschätze
Fast
zeitgleich mit dem Linzer Schatzfund entdeckte ein
Schatzjäger in
seiner
Heimatgemeinde im Taunus jeweils bei der Nachsuche
zum vorherigen Schatz in zum Teil mittelalterlichen
Gefäßen fünf Münzschätze.
Alles
Gold:
Den
größten keltischen Münzhort des Jahrzehnts
entdeckten zwei Hobby-Schatzsucher durch einen unglücklichen
Umstand. Sie hatten sich in einen Wald bei Weißburg,
bereit bekannt durch den großen römischen
Schatzfund im Spargelbeet, verlaufen. Die beiden
waren bereits in dem riesigen Waldgebiet bereits
stunden unterwegs und hatten die Orientierung
verloren. Doch dann fanden sie unter einen
Steinhaufen einen verbeulten alten Krug (Topf). Es
waren 432 keltische Vogelkopfmünzen aus purem Gold.
Gewicht 7,75g pro Stück.
Münzen
Der Fund eines
Schatzsuchers an einem Nachmittag. Röm. Bronze- u.
Silbermünzen, ein Stiftfeuerrevolver von 1878 und
eine Silbermünze von Friedrich des Großen.
Per
Zufall entdeckt:
Römische
Bronzemünzen aus dem 1. und 2. Jahrhundert n.
Ch., die bei Schwarzenacker im Saarland ausgegraben
wurden.
Der
Wallersdorfer Münzschatz:
366 keltische Goldmünzen, ausgegraben in einem
Garten eines Gemüsebeetes, der Wert pro Münze beträgt
5000 €.
Schmuck
Nur
wenige Zentimeter unter der Moosdecke förderte ein
Schatzsucher eine kleine Zigarettenschachtel aus
Blech und einen kleinen Lederbeutel zutage. Der
Inhalt hatte es in sich! Acht goldene Ringe, 11
Goldmünzen, 2 goldene Armbanduhren, eine Taschenuhr
und vier große goldene Zahnbrücken befanden sich
darin. Aber die Krönung waren zwei Ohrgehänge mit
zwei großen und zwei kleineren Brillanten in Platin
gefasst. Wert: ca. 50000 €
Die
Himmelsscheibe von Nebra (Sachsen-Anhalt):
Die
Scheibe ist 3600 Jahre alt, 31 Zentimeter groß und
gut zwei Kilo schwer. Sie trägt ein Bild, das ein
Schiff, den Mond und die Sonne zeigt. Es ist die
erste Darstellung genau beobachteter Gestirne in
Europa. Außer der Scheibe waren noch zwei
Schwerter, zwei Randleistenbeile, ein Meißel und
mehrere Armringe dabei, alles aus Bronze. Zwei
Schatzsucher hatten die Scheibe mit ihrem
Metalldetektor aufgespürt und ausgegraben. Der
Wert: einige Millionen EUR.
Bei
Ingolstadt größter Keltenschatz gefunden:
451
Münzen und einen unverarbeiteten Klumpen Gold fand
man in Manching im Erdreich eines Neubaugebietes.
"Der größte keltische Münz-Schatz dieses
Jahrhunderts". Wert: mindestens 1,5
Millionen DM.
Münzschatz
aus der Zeit des 30-jährigen Krieges:
In
dem durch Braunkohleabbau verwüsteten Ort
Breunsdorf bei Leipzig wurde ein Leinenbeutel mit 24
Silbermünzen aus dem 30-jährigen Krieg gefunden.
Die Münzen wurden zwischen 1622 und 1642 in Dresden
und Freiberg geprägt. Sie sind wohl in den Wirren
des Krieges aus Schutz vor Plünderungen vergraben
worden.
Schatzfund
bei Renovierungsarbeiten:
Einen
Münzschatz fand ein Bauherr aus Trebur-Astheim (Groß-Gerau),
als er unter der Bodenplatte seines nicht
unterkellerten Hauses einen Graben aushob. Der
Schatz besteht aus 9 Gold- und 34 Silbermünzen aus
der Zeit zwischen 1474 und 1664. Die Münzen stammen
aus Spanien, Niederlanden, England und Frankreich.
Der Schatz beinhaltet ausschließlich gute Münzen,
wie Dukaten, Goldgulden und Philippstaler.
Schatz
gefunden:
Dublin
- In einer irischen Höhle wurde ein 1000 Jahre
alter Schatz der Wikinger entdeckt. 43 Münzen und
Schmuckstücke.
Schatz
der Wettiner
Hanno
Marschner fand den Schatz der Wettiner im Wald bei
Schloß Moritzburg bei Dresden. Gold und Edelsteine
im Wert von rund 21,5 Millionen DM.
Millionenschatz
in der Altmark entdeckt:
Das
ist der Schatz einer alten Adelsfamilie den sie über
Jahrhunderte anhäuften. Schatzjäger Reiner Friebe
hat diesen Schatz gefunden. Milchkannen
voll alter Münzen, chinesische Bodenvasen,
Vorlegeservice und Leuchterpartien aus Gold und
Silber, Ein Koffer mit Briefen, die Friedrich der
Große an die von Schulenburg schrieb.
Heide-Schatz:
Randvolle
Kisten mit kunstvollem Tafelsilber fanden
Kampfmittel-Beräumer auf einem Truppenübungsplatz.
Der Schatz wurde kurz nach dem 2.Weltkrieg
vergraben.
Insgesamt
250 Gegenstände, Tassen, Teller, Schalen, Pokale,
Bestecke, die in rotem Wachspapier eingewickelt
waren.
Falkensteiner-Schatz
10000 Kunstgegenstände
von unschätzbaren Wert waren 1992 in einem geheimen
Versteck auf der Burg Falkenstein (Aschersleben-Staßfurt)
gefunden worden. Der letzte Burgherr, Graf Lothar
von der Asseburg- Falkenstein hatte sie im April
1945 in einem Verschlag zwischen Spinndiele und
Kapelle vor den anrückenden Amerikanern versteckt.
...das war nur eine
sehr kleine Auswahl an Schätzen die gefunden
wurden.