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Schatzsuche an Stränden, Liegewiesen und im Wasser

Die Schatzsuche in ländlichen Badeseen, sowie an der Ost- und Nordsee kann sehr vielversprechend sein. Seltsamerweise finde ich auch immer wieder viele Münzen in Badeseen, was sicher auch andere Kollegen bestätigen können. Entweder gehen manche Leute wirklich mit Geld baden, was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, oder das Wasser steigt in manchen Seen weiter an. Dort, wo vermutlich vor ein paar Jahren noch Sandstrand war, ist jetzt Wasser.

Immer mehr machen es
Gerade an der Ostsee sehe ich jedes Jahr mehr Sondengänger mit ihren Detektoren am Strand, die nach verlorenen Sachen suchen. Das Fundspektrum reicht von Haarspangen, Hotelschlüsseln, Münzen, Schmuck, Uhren, Brillen bis hin zu sehr vielen Kronkorken ;-) Jeder hofft natürlich auf den großen Fund, wie z.B. einen schönen dicken Goldring.

Auch im Wasser kann man fündig werden. Denn oft genug rutscht ein Ring vom Finger. Bei kaltem Wasser zieht sich die Haut zusammen. Dadurch sitzt der Ring lockerer am Finger. Das wichtigste zum Bergen des Schmucks ist die Ausrüstung.

 

 

Gesetzliches

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass alles, was einen Wert von 10 EUR übersteigt, ins Fundbüro gebracht werden muss . Läuft eine bestimmte Frist ab und es hat sich niemand gemeldet, können Sie den Fund dann Ihr Eigen nennen. Sollte sich jemand im Fundbüro melden, der seinen verlorenen Gegenstand wiedererkennt, bekommt man einen Finderlohn von 5 - 7 % des Wertes. Sollten Sie mal einen historisch wertvollen Fund am Strand oder im Wasser machen, informieren Sie bitte die Denkmalbehörde darüber. 

Selbstverständlich sollte auch beim Eigentümer bzw. Pächter des Badesees eine Genehmigung zum Suchen eingeholt werden.

 

An manchen ausgewiesenen Gewässern und Stränden ist die Suche bzw. das Graben verboten. Das können z.B. Naturschutzgebiete oder auch Bodendenkmäler sein. Bitte informieren Sie sich vor der Suche darüber. Das erspart viel Ärger.

Tipp
Entsorgen Sie den Müll, den Sie ausgegraben haben, denn sonst finden Sie ihn vielleicht im nächsten Jahr noch einmal. Auch die Eigentümer und Pächter der Badeseen freuen sich, wenn Sie deren Strand von Unrat befreien.


 

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